Warum ich ein Gewerbe habe – und was das eigentlich bedeutet
Ich beziehe eine Erwerbsunfähigkeitsrente.
Das ist für viele erst einmal ein abstrakter Begriff – deshalb möchte ich kurz erklären, was das in meinem Alltag bedeutet und warum ich dennoch ein kleines Gewerbe habe.
Das Wort „Gewerbe“ klingt oft größer, als es in meinem Fall tatsächlich ist.
Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Agentur, kein großes Unternehmen und kein „Ich-nehme-alles-an-und-mache-Kohle“-Modell.
Für mich ist es vor allem eine notwendige rechtliche Grundlage, um mir überhaupt etwas dazuverdienen zu dürfen.
Aufgrund meiner Angsterkrankung kann ich viele Tätigkeiten, die andere ganz selbstverständlich ausüben, nicht zuverlässig machen.
Putzen gehen, Pizza ausliefern, im Verkauf aushelfen – ich würde all das tun, wenn es ginge.
Meine Erkrankung wirkt sich jedoch auch körperlich aus, und Verlässlichkeit ist bei solchen Jobs entscheidend. Genau daran scheitert es.
Nach langen Überlegungen habe ich mich deshalb bewusst für Webdesign entschieden.
Arbeiten von zu Hause, flexibel, im eigenen Tempo – das ist für mich machbar.
Um diese Arbeit legal auszuüben, benötige ich ein Gewerbe. Nicht mehr und nicht weniger.
In der Vergangenheit habe ich viele Websites sehr günstig umgesetzt – häufig für 150 bis 300 Euro,
für einige Vereine sogar komplett kostenlos.
Auch die laufende Betreuung lief und läuft teilweise bis heute kostenlos oder gegen einen kleinen symbolischen Betrag.
Dieser deckt jedoch nicht einmal meine monatlichen Grundkosten von rund 150 Euro,
die allein für Technik, Tools, Lizenzen und Infrastruktur anfallen.
Ein großer Teil dieser Arbeit war zudem dafür gedacht, mein langjähriges Projekt WERSESTADT zu finanzieren.
Die laufenden Kosten dafür gingen über Jahre direkt von meiner Rente ab –
und die ist ohnehin nicht besonders hoch.
Schon ohne diese Zusatzkosten ist es oft schwierig, über die Runden zu kommen.
Mit ihnen wurde es natürlich noch enger.
Deshalb wünsche ich mir gar nichts Großes:
Ein Auftrag im Monat – selbst ein kleiner – würde mir bereits helfen.
Ich verdiene mir hier keine goldene Nase, sondern versuche, mir ein kleines, stabiles Zubrot aufzubauen.
Dass Webgeflüster heute etwas kommerzieller aufgestellt ist als frühere Projekte, hat genau diesen Hintergrund.
Ich habe in über zwölf Jahren sehr viele Menschen, Vereine und Unternehmen unterstützt –
leider oft, ohne dass je etwas zurückkam.
Kein Like, kein Teilen, keine Empfehlung.
Mein Gewerbe hilft mir dabei, das künftig etwas ausgewogener zu gestalten.
Nicht aus Härte, sondern aus Notwendigkeit.
Wer mich unterstützt, unterstützt kein anonymes Unternehmen,
sondern einen Menschen, der versucht, sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen
seinen Platz zu bewahren – mit ehrlicher Arbeit, fairen Preisen und viel Herzblut.
Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest – sei es durch einen Auftrag, eine Kooperation oder einfach durch Weiterempfehlen – freue ich mich darüber.
Was Reichweite wirklich bedeutet – und warum Unterstützung so viel ausmacht
Ich gebe mir Mühe, Webgeflüster jeden Tag ein bisschen besser zu machen.
Wenn du meine Arbeit wertschätzen möchtest, kannst du mich gern mit einem kleinen Beitrag unterstützen – völlig freiwillig, aber immer sehr willkommen. ☕ ❤️
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