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Ein Abend voller Über­raschungen – und ein Gefühl von Gemeinschaft, das bleibt

Foto: Jenny Damhus (PaLu Fotografie)

Neujahrsempfang der KG Freudenthal – 16.01.2026

Eigentlich wollte ich über diesen Abend gar nichts schreiben.
Es war kein geplanter Beitrag, kein Projekt im Kopf, kein Notizblock in der Tasche.
Und doch sitze ich jetzt hier – weil dieser Abend anders war. Wärmer. Persönlicher. Bewegender.
Und weil manche Momente einfach aufgeschrieben werden müssen, bevor sie sich verflüchtigen.

Der Anfang dieser Geschichte liegt ein paar Tage zurück.
Bereits auf der Matinee fragte mich meine Schwester, ob ich grundsätzlich Lust hätte, am Neujahrsempfang der KG Freudenthal teilzunehmen. Hatte ich – aber ohne jeden Hintergedanken.
Am Sonntag kam dann eine WhatsApp-Nachricht von ihr: Ein Foto der Eintrittskarte, dazu die Info, dass sie und mein Schwager mich gerne einladen möchten. Karte gekauft, Platz reserviert.

Kurz darauf folgte eine zweite Nachricht – und die überraschte mich dann wirklich:
Nachdem Freudenthal erfahren hatte, für wen die Karte gedacht war, wollten sie die Einladung selbst aussprechen.
Meine Schwester und mein Schwager wollten sich dann um die Getränke kümmern, denn der Neujahrsempfang fiel zufällig auf meinen 53. Geburtstag. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es ein Geburtstag werden würde, wie ich ihn in dieser Form noch nie erlebt habe.

Wir hatten uns eine Stunde vor Beginn vor der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Westfalen verabredet.
Ich war etwas früher dort und wurde direkt von Vizepräsidentin Sandra Kreutz herzlich begrüßt und beglückwünscht. Kurz darauf kamen meine Schwester und mein Schwager, und wir gingen hinein. Noch waren nicht viele Gäste da – doch die herzlichen Begrüßungen und Glückwünsche hörten nicht auf.
An unserem Tisch wartete sogar ein kleines Präsent des Vereins auf mich. Eine Geste, die mir sofort naheging.

Mit uns am Tisch saß die Abordnung der KG Klein-Köln aus Vorhelm.
Als der Vorsitzende des BAS, Ronald Zent, die Tischreihen entlangging, blieb er auch bei uns stehen. Er gratulierte mir direkt zum Geburtstag und kündigte laut an, hier am Tisch sitze ein „waschechtes Geburtstagskind“.
Und plötzlich gaben mir alle die Hand.
Ein kleiner Moment – und doch einer, der hängen bleibt.

Dann begann das Programm.
Präsident Tobias Mentrup begrüßte Stadt, Vereine, Sponsoren und alle Anwesenden.
Von Anfang an standen auch Ronald Zent und weitere Vertreter der Karnevalsfamilie mit auf der Bühne und richteten ein paar Worte an das Publikum.

Im Laufe des Abends sprach Tobias Mentrup sehr offen über die schwierige Phase, die der Verein im vergangenen Jahr durchgemacht hat. Darüber, dass die KG Freudenthal nur dank seiner Mitglieder und Unterstützer heute so dasteht, wie sie dasteht.
Ein Satz von ihm blieb mir besonders in Erinnerung:
„Gemeinschaft muss man pflegen.“

Und dieser Gedanke begleitet mich – erst recht seit meinem eigenen Weg in den Karneval.

Die „TuS Teens“, eine Tanzgruppe aus der Nachbarschaft (Hamm-Uentrop), brachten Energie auf die Bühne und zeigten, wie viel Herzblut auch außerhalb Ahlen in den Vereinen steckt.
Außerdem war das frisch proklamierte Kinderprinzenpaar mit Standartenträger und Garde anwesend und sorgte für viele warme Momente.

Dann kam die erste große Überraschung des Abends.
Ich war gerade noch im Gespräch vertieft, als ich plötzlich meinen eigenen Namen durch den Saal hörte. Präsident Tobias Mentrup gratulierte mir offiziell zum Geburtstag – und ehe ich richtig begriff, stand der gesamte Saal auf und sang für mich.
Ein Moment, der mich wirklich getroffen hat.
Im allerbesten Sinne.

Doch was ich in diesem Augenblick für den Höhepunkt hielt, sollte nur der Anfang gewesen sein.

Wenig später zogen die Stadtprinzessin Denise I. und ihr Gefolge ein – begleitet von ihrer Prinzessinnen-Garde und den Happy Trumpets, die wie immer sofort für Stimmung sorgten.
Ich habe unsere Prinzessin in den letzten Wochen mehrfach erlebt und muss sagen: Sie macht das richtig gut. Sie schafft es, Stimmung und Herzlichkeit gleichzeitig auf die Bühne zu bringen.

Doch dann, mitten in ihrer Ansprache, kam dieser Satz:
„Wir haben heute ein Geburtstagskind hier…“
und wieder hörte ich meinen Namen.

Alles drehte sich zu mir um.
Und ich wusste: Jetzt geht’s auf die Bühne.

Ich wurde begrüßt, beglückwünscht, hochleben gelassen, und am Ende überreichte sie mir sogar ihren Prinzessinnen-Prosecco und einen Ansteckpin.
Sie sagte außerdem, dass sie mir alle folgen und lesen, was ich schreibe – und das hat mich tief berührt.

Später stand ich noch einmal kurz mit Sandra Kreutz auf der Bühne, um Präsente an die Prinzessin und ihr Gefolge zu überreichen.

Zum Schluss brachte die Band „Op die Zwölf“ noch einmal richtig Stimmung in die Lohnhalle, bevor der DJ den Abend musikalisch weiterführte.

Auch nach dem offiziellen Teil riss die Herzlichkeit nicht ab.
Ich sprach mit vielen Gästen – darunter auch einige der KG Neustadt, meinem „eigenen“ Verein.
Wir kennen uns zwar – aber eben nicht privat und nicht eng.
Und doch fühlte es sich an, als würde ich nicht als Bekannter gehen, sondern als jemand, der dazugehört.

Ich trug mich noch ins Gästebuch ein, blieb noch einen Moment im Eingangsbereich – und machte mich dann auf den Heimweg.
Mit einem sehr vollen, sehr warmen Herzen.

Es war ein Abend, den ich nicht geplant hatte.
Ein Beitrag, den ich nicht schreiben wollte.
Und eine Erfahrung, die ich nicht erwartet habe.

Ein Abend voller Gemeinschaft.
Voller Überraschungen.
Voller Menschlichkeit.

Ein Abend, der bleibt.

👉 Fotos und Videos dieser und weiterer Karnevalsveranstaltungen findet ihr auf der Facebook-Seite von Jenny Damhus (PaLu Fotografie)

👉 Entdecke weitere Beiträge in der Rubrik Karneval

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